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Diktiersoftware für Medizin & Psychotherapie: Der große Vergleich 2026

Klassische Diktiersoftware oder KI-Transkription? Wir vergleichen Dragon Medical, SpeaKING und moderne Lösungen für Psychotherapeuten.

Psynex Team

Lesezeit: 8 Minuten

Die Therapiesitzung ist vorbei. Jetzt kommt der Teil, den die meisten Psychotherapeuten am wenigsten mögen: die Dokumentation. Viele greifen zu Diktiersoftware, um sich das Tippen zu ersparen. Doch wer sich 2026 noch mit klassischen Diktierlösungen herumschlägt, verschenkt wertvolle Zeit und Möglichkeiten.

Die Frage ist nicht mehr, ob man Spracherkennung nutzen sollte. Die Frage ist: Welche Technologie passt wirklich zu den Anforderungen moderner Psychotherapie? Zwischen Dragon Medical, SpeaKING, einfachen Transkriptions-Apps und spezialisierten KI-Lösungen liegen Welten. Dieser Vergleich zeigt, worauf es wirklich ankommt.

Warum überhaupt Diktiersoftware in der Medizin?

Die Ausgangssituation kennt jeder Therapeut. Nach einem anstrengenden Tag mit sechs Therapiesitzungen wartet noch die Dokumentation. Per Hand geschrieben dauert eine ordentliche Sitzungsnotiz 15 bis 20 Minuten. Bei sechs Sitzungen sind das zwei Stunden zusätzlich, die nach Feierabend dranhängen.

Medizinische Diktiersoftware verspricht Abhilfe. Statt zu tippen, spricht man einfach. Das geht schneller, fühlt sich natürlicher an und soll die Dokumentationszeit drastisch reduzieren.

In der Praxis stellt sich schnell heraus, dass Diktieren allein noch keine Lösung ist. Denn aus gesprochenem Text wird nicht automatisch eine strukturierte, verwertbare Dokumentation. Man erhält einen Textblock, den man anschließend formatieren, gliedern und in die Patientenakte übertragen muss.

Die klassischen Player: Dragon Medical & Co.

Wenn Ärzte und Therapeuten über Diktiersoftware sprechen, fällt meist zuerst ein Name: Dragon Medical von Nuance. Die Software gilt seit Jahren als Goldstandard für medizinische Spracherkennung.

Doch die Lösung hat ihre Grenzen. Erstens ist sie mit Lizenzkosten ab mehreren hundert Euro pro Jahr nicht günstig. Zweitens läuft sie lokal auf dem Computer. Drittens: Dragon liefert nur Text. Keine Struktur, keine Analyse, keine Hilfe beim eigentlichen Dokumentationsprozess.

Alternativen wie SpeaKING Clinical oder Voice PRO bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Im Kern bleibt es beim reinen Diktat.

Das Problem mit klassischem Diktieren in der Psychotherapie

Warum reicht reines Diktieren für Psychotherapeuten oft nicht aus? Die Antwort liegt in der Art der Dokumentation. Ein Radiologe diktiert einen Befund mit klarer Struktur. Ein Chirurg diktiert einen OP-Bericht, ebenfalls hochstrukturiert.

Psychotherapeutische Sitzungsnotizen funktionieren anders. Sie erfordern Interpretation, Einordnung und klinisches Urteil. Es geht nicht nur darum festzuhalten, was der Patient gesagt hat. Es geht darum, Symptome zu bewerten, Fortschritte zu dokumentieren, Risiken einzuschätzen.

Wenn ein Therapeut eine Stunde lang diktiert, hat er am Ende fünf Seiten Fließtext. Daraus muss er dann mühsam herausarbeiten, welche ICD-10-Diagnosen relevant sind, wie ausgeprägt die Symptomatik ist, ob Suizidalität ein Thema war. Das macht klassische Diktiersoftware nicht für ihn.

Die neue Generation: KI-gestützte Transkription

Moderne KI-Systeme können nicht nur Sprache in Text umwandeln, sondern auch verstehen, worum es geht. Das öffnet völlig neue Möglichkeiten für die therapeutische Dokumentation.

Statt nach der Sitzung zu diktieren, läuft die Transkription während der Sitzung im Hintergrund. Der Therapeut kann sich vollständig auf den Patienten konzentrieren.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Verarbeitung. Moderne KI analysiert das Transkript und extrahiert automatisch die relevanten Informationen. Welche Symptome wurden erwähnt? Welche Diagnosen kommen infrage? Gab es Hinweise auf Suizidalität?

Das Ergebnis ist keine fünf Seiten Fließtext, sondern eine strukturierte Zusammenfassung, die direkt verwendbar ist.

Worauf Psychotherapeuten achten sollten

Datenschutz und DSGVO-Konformität stehen an erster Stelle. Therapiegespräche gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt.

Deutsche Spracherkennung auf muttersprachlichem Niveau ist ein Muss. Viele internationale Lösungen scheitern an deutschen Sprachbesonderheiten.

Psychotherapie-spezifische Funktionen machen den Unterschied. Erkennt die Software ICD-10-Diagnosen? Kann sie Symptom-Ratings extrahieren? Identifiziert sie automatisch Suizidrisiko?

Zeitersparnis in der Praxis ist das ultimative Kriterium. Die beste Diktiersoftware ist die, die einem am meisten Arbeit abnimmt.

Psynex: Spezialisierte KI für Psychotherapeuten

Genau hier setzt Psynex an. Die Software wurde von Grund auf für die spezifischen Anforderungen von Psychotherapeuten im deutschsprachigen Raum konzipiert.

Die eigentliche Stärke liegt in der intelligenten Analyse. Aus dem Transkript generiert Psynex automatisch eine strukturierte Zusammenfassung mit Anamnese, Symptomatik, Interventionen und vereinbarten nächsten Schritten.

Besonders wertvoll sind die automatischen Symptom-Ratings. Die KI bewertet Angst, Depression, Schlafqualität, Energie und Stress auf einer Skala von 0 bis 10. Die ICD-10-Erkennung identifiziert automatisch relevante Diagnosen. Ein kritisches Feature ist das Suizidalitäts-Assessment.

Jede Einschätzung ist mit Zitaten aus dem Transkript belegt. Psynex ist vollständig DSGVO-konform, alle Daten liegen auf EU-Servern.

Fazit: Klassisch diktieren oder KI nutzen?

Wenn Sie vor allem Arztbriefe oder Gutachten diktieren, kann klassische Diktiersoftware ausreichen. Wenn Sie allerdings psychotherapeutische Sitzungen dokumentieren wollen, ist spezialisierte KI-Unterstützung deutlich überlegen.

KI ersetzt nicht den Therapeuten. Sie nimmt keine klinischen Entscheidungen ab. Aber sie nimmt einen erheblichen Teil der administrativen Last ab. Damit mehr Zeit für die Arbeit mit Menschen bleibt.

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