Weniger Dokumentation, mehr Präsenz: Was eine Studie mit 375.000 Patientennotizen über die Zukunft der Psychotherapie verrät
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Therapeuten verbringen bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit am Computer – die meiste davon mit Dokumentation. Weniger als 30 Prozent der Zeit bleibt für das, was eigentlich zählt: die direkte Arbeit mit Patienten.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Therapeuten verbringen bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit am Computer – die meiste davon mit Dokumentation. Weniger als 30 Prozent der Zeit bleibt für das, was eigentlich zählt: die direkte Arbeit mit Patienten.
Eine aktuelle Studie aus Schweden, veröffentlicht im Dezember 2025, untersuchte den Einsatz von KI-gestützter Dokumentation bei über 375.000 klinischen Notizen. Die Ergebnisse bestätigen, was viele von uns längst ahnen: Der administrative Aufwand macht uns krank.
Was die Forschung zeigt
Die Studie von Sanmark et al. begleitete über 1.200 Fachkräfte im schwedischen Gesundheitssystem – von der Primärversorgung bis zur Klinik. Nach der Einführung eines KI-Dokumentationsassistenten sanken die Dokumentationszeiten um durchschnittlich 29 Prozent. Aus knapp sieben Minuten pro Notiz wurden unter fünf.
Doch die eigentliche Erkenntnis liegt tiefer: Die Behandelnden fühlten sich wieder präsent. Auf einer Skala von 1 bis 5 stieg das Gefühl, während der Konsultation wirklich beim Patienten zu sein, von 3,73 auf 4,33. Der Stress durch administrative Aufgaben sank messbar.
Warum das für die Psychotherapie besonders relevant ist
In kaum einem anderen Fachgebiet ist die therapeutische Beziehung so zentral wie in der psychischen Gesundheitsversorgung. Jeder Blick auf den Bildschirm, jedes Tippen während des Gesprächs unterbricht den Kontakt – und damit den Heilungsprozess selbst.
Gleichzeitig sind die Dokumentationsanforderungen in der Psychotherapie besonders hoch: Antragsberichte für Krankenkassen, Verlaufsdokumentation, strukturierte Befunde. Der Spagat zwischen empathischer Präsenz und bürokratischer Präzision zermürbt.
Technologie im Dienst der Empathie
Die schwedische Studie zeigt auch: Die Qualität der Dokumentation leidet nicht unter der Automatisierung – im Gegenteil. 91 Prozent der befragten Fachkräfte empfanden das System als einfach zu bedienen, über 80 Prozent würden es Kollegen weiterempfehlen.
Besonders bemerkenswert: Die mediane Bearbeitungszeit für eine KI-generierte Notiz lag bei nur 93 Sekunden. Das bedeutet: Prüfen, anpassen, fertig. Keine Stunden mehr am Abend, um Dokumentationsrückstände aufzuarbeiten.
Der Weg zurück zum Wesentlichen
Bei psynex.de haben wir diese Erkenntnisse von Anfang an in unsere Entwicklung einfließen lassen. Unsere KI-gestützte Transkription wurde speziell für die Anforderungen der psychischen Gesundheitsversorgung entwickelt – mit adaptiven Vorlagen, die klinische Narrative in ihrer ganzen Nuance erfassen, und automatisierter Antragsgeneration, die den Standards der deutschen Krankenkassen entspricht.
Das Ziel ist nicht, Therapeuten zu ersetzen. Das Ziel ist, ihnen die Zeit zurückzugeben, die ihnen gehört.
Die Forschung ist eindeutig: KI-Dokumentation reduziert nicht nur Zeit und Stress – sie ermöglicht eine bessere Versorgung. Weil Therapeuten wieder das tun können, wofür sie angetreten sind: Menschen helfen.
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