Alle Antworten zu Psynex
auf einen Blick
Alle Antworten zu Psynex: KI-Dokumentation, Diktiersoftware, Antragsstellung, Kontext-Chat und mehr.
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Herkömmliche Diktiersoftware wie Dragon oder die Windows-Spracherkennung transkribiert nur gesprochenen Text. Psynex geht weiter: Es erstellt aus dem Transkript automatisch strukturierte Therapiedokumentation, erkennt ICD-10 Diagnosen, trackt Symptome über Sitzungen hinweg und generiert Anträge nach KBV-Standard. Sie diktieren nicht – Sie dokumentieren automatisch.
Ja. Unsere KI-basierte Spracherkennung wurde mit deutschen Sprachvarianten trainiert und versteht regionale Akzente und Dialekte zuverlässig. Die Erkennungsgenauigkeit liegt bei über 95%, auch bei schnellerem Sprechtempo.
Ja, Psynex wurde genau dafür entwickelt. Sie starten die Aufnahme zu Beginn der Sitzung, führen Ihr Gespräch wie gewohnt, und Psynex erstellt im Anschluss automatisch die Transkription. Das Mikrofon nimmt diskret auf – die therapeutische Beziehung bleibt ungestört.
Audiodateien werden ausschließlich für die Transkription verwendet und unmittelbar danach automatisch gelöscht. Es werden keine Audioaufnahmen gespeichert. Nur das Texttranskript und die daraus erstellten Dokumente bleiben in Ihrem Account.
Nein. Psynex funktioniert mit jedem Mikrofon – auch dem integrierten Laptop- oder Tablet-Mikrofon. Für optimale Ergebnisse in größeren Räumen empfehlen wir ein externes Mikrofon, aber es ist keine Voraussetzung.
Unsere Spracherkennung ist auf psychotherapeutisches und psychiatrisches Fachvokabular optimiert. ICD-10 Codes, Therapieverfahren (KVT, DBT, EMDR etc.), Medikamentennamen und klinische Begriffe werden zuverlässig erkannt.
Ja, Sie müssen Ihre Patienten über die Aufnahme und Verarbeitung informieren und deren Einwilligung einholen. Psynex stellt Ihnen eine Mustervorlage für die Patientenaufklärung zur Verfügung, die Sie direkt verwenden können.
Die KI-Analysen dienen als Unterstützung und Orientierung – nicht als Ersatz für Ihre klinische Beurteilung. Die Genauigkeit variiert je nach Gesprächsinhalt und -qualität. Entscheidend ist: Jede Einschätzung wird mit direkten Zitaten und Timestamps belegt, sodass Sie alles nachvollziehen und verifizieren können. Wir empfehlen, die KI-Vorschläge immer kritisch zu prüfen.
Nein, niemals. Ihre Patientendaten werden ausschließlich für die von Ihnen angeforderten Analysen verwendet. Es findet kein Training von KI-Modellen mit Ihren Daten statt. Dies ist vertraglich in unserem AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) und im BAA mit OpenAI festgehalten.
Die KI analysiert das Transkript auf sprachliche Hinweise zu Suizidalität und kategorisiert diese auf einer 5-stufigen Skala (0-4). Jede Einschätzung wird mit dem genauen Zitat und Timestamp belegt. Wichtig: Das Screening ist ein Hilfsmittel zur Aufmerksamkeitslenkung, kein diagnostisches Instrument. Die klinische Beurteilung liegt immer bei Ihnen.
Psynex ist auf die F-Diagnosen (Psychische und Verhaltensstörungen) des ICD-10 spezialisiert. Die KI erkennt Hinweise auf Diagnosen und schlägt Primär-, Sekundär- und Differentialdiagnosen vor – immer mit Quellenangaben aus dem Gespräch. Die finale Diagnosestellung bleibt selbstverständlich Ihre ärztliche/therapeutische Entscheidung.
Ja. Sie können eigene Dokumentenvorlagen erstellen und die KI anweisen, nach Ihren Vorgaben zu dokumentieren. So passt sich Psynex an Ihren individuellen Dokumentationsstil und die Anforderungen Ihrer Praxis an.
Im Kontext-Chat können Sie eine Chat-Session starten und diese mit einem Patienten sowie ausgewählten Sitzungen verknüpfen. Die KI hat dann Zugriff auf diese Sitzungsdaten und kann Ihre Fragen kontextbezogen beantworten – z.B. zur Symptom-Entwicklung über Zeit, zu Therapieverläufen oder zur Vorbereitung von Supervisions-Präsentationen.
Nein, auf keinen Fall. Psynex ist ein Dokumentations- und Analyse-Werkzeug, das Sie unterstützt – kein Ersatz für Ihre Expertise. Alle KI-Analysen sind Vorschläge, die von Ihnen überprüft werden müssen. Die therapeutischen und diagnostischen Entscheidungen treffen Sie. Wir zeigen an jeder Stelle den Hinweis: 'KI kann Fehler machen. Überprüfen Sie wichtige Informationen.'
Die KI analysiert den gesprochenen Inhalt auf Indikatoren für die fünf Hauptsymptombereiche (Angst, Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, Energiemangel, Anspannung) und schätzt die Intensität auf einer 0-10 Skala ein. Jede Bewertung wird mit den relevanten Gesprächspassagen und Timestamps verknüpft, damit Sie die Einschätzung nachvollziehen können.
KI-Analyse & Symptom-Tracking
Symptom-Ratings, ICD-10 Diagnosen, Suizidalitäts-Screening
Mehr erfahrenDie Symptom-Ratings basieren auf der Analyse sprachlicher Indikatoren im Gespräch. Sie sind als Orientierung gedacht, nicht als klinisch validierte Messinstrumente. Die Stärke liegt in der Vergleichbarkeit über Zeit: Wenn Sie dieselbe KI-Methodik nutzen, können Sie relative Veränderungen gut erkennen. Jedes Rating ist mit Zitaten belegt, sodass Sie die Einschätzung nachvollziehen und bei Bedarf korrigieren können.
Psynex ist auf die F-Diagnosen (Psychische und Verhaltensstörungen) des ICD-10 spezialisiert, darunter: Affektive Störungen (F30-F39), Angststörungen (F40-F41), Belastungsstörungen (F43), Somatoforme Störungen (F45), Persönlichkeitsstörungen (F60-F69) und weitere. Die KI erkennt Hinweise und schlägt Diagnosen vor – die finale Diagnosestellung bleibt Ihre ärztliche/therapeutische Entscheidung.
Das Screening ist ein Aufmerksamkeits-Tool, kein Ersatz für Ihre klinische Beurteilung. Es analysiert sprachliche Hinweise und macht Sie auf potenzielle Anzeichen aufmerksam, die Sie dann selbst bewerten. Es kann Hinweise übersehen oder fehlinterpretieren. Nutzen Sie es als ergänzende Informationsquelle, nicht als alleinige Grundlage für klinische Entscheidungen. Bei akuter Suizidalität gelten immer Ihre etablierten klinischen Protokolle.
'Hoch' bedeutet, dass mehrere deutliche Indikatoren im Gespräch gefunden wurden. 'Mittel' zeigt einige Hinweise, aber weniger eindeutig. 'Prüfen' bei Differentialdiagnosen bedeutet, dass die KI alternative Erklärungen für die Symptomatik sieht, die Sie in Betracht ziehen sollten. Diese Einschätzungen basieren auf der Menge und Deutlichkeit der sprachlichen Hinweise – nicht auf klinischer Validierung.
Die KI analysiert das gesamte Transkript und identifiziert wiederkehrende Themen, emotional aufgeladene Passagen und explizit benannte Problemfelder. Sie extrahiert bis zu 5 Hauptthemen pro Sitzung und verknüpft jedes Thema mit den relevanten Gesprächspassagen. So haben Sie einen schnellen Überblick und können bei Bedarf tiefer einsteigen.
Nein. Ihre Patientendaten und Analysen werden ausschließlich für Ihre angeforderten Auswertungen verwendet. Es findet kein Training von KI-Modellen mit Ihren Daten statt. Dies ist vertraglich in unserem AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) und im BAA mit OpenAI festgehalten.
Die fünf Symptom-Kategorien (Angst, Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, Energiemangel, Anspannung) sind aktuell fest definiert, da sie die häufigsten Bereiche in der Psychotherapie abdecken. Wir arbeiten daran, in Zukunft individuelle Kategorien hinzufügen zu können. Für spezifische Analysen können Sie den Kontext-Chat nutzen und gezielte Fragen stellen.
Psynex speichert die Analyse-Ergebnisse jeder Sitzung und kann diese über Zeit aggregieren. Sie sehen Trends, Veränderungen und können Muster erkennen. Die Verlaufsdarstellung zeigt Ihnen auf einen Blick, wie sich einzelne Symptome entwickelt haben – hilfreich für Therapieplanung, Supervision und Berichte an Krankenkassen.
Sie können beliebig viele Sitzungen mit einem Chat verknüpfen – von einer einzelnen bis hin zu allen Sitzungen eines Patienten. Je mehr Kontext die KI hat, desto besser kann sie Verläufe und Muster erkennen. Bei sehr vielen Sitzungen empfehlen wir, gezielt die relevanten auszuwählen für präzisere Antworten.
Ja. Wenn Sie Sitzungen mit dem Chat verknüpfen, hat die KI Zugriff auf die vollständigen Transkripte und Analysen dieser Sitzungen. So kann sie konkrete Zitate liefern und auf spezifische Gesprächsmomente verweisen.
Ja, Chat-Verläufe werden in Ihrem Account gespeichert, damit Sie später darauf zurückgreifen können. Sie können jeden Chat jederzeit löschen. Alle Daten sind verschlüsselt und werden nicht für KI-Training verwendet.
Absolut! Der Kontext-Chat eignet sich hervorragend zur Vorbereitung von Supervisionen. Fragen Sie z.B. 'Fasse den bisherigen Therapieverlauf für die Supervision zusammen' oder 'Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten 5 Sitzungen?' – und Sie erhalten eine strukturierte Übersicht.
Die KI basiert ihre Antworten auf den tatsächlichen Sitzungsinhalten. Sie zitiert direkt aus den Transkripten und Analysen. Dennoch gilt: KI kann Fehler machen oder Zusammenhänge falsch interpretieren. Nutzen Sie die Antworten als Orientierung und prüfen Sie wichtige Informationen.
Ja. Sie können auch allgemeine Fragen stellen, z.B. zu therapeutischen Techniken, ICD-10 Kriterien oder Dokumentationsanforderungen. Der Chat funktioniert auch ohne verknüpften Patienten – dann hat die KI allerdings keinen Zugriff auf Ihre spezifischen Sitzungsdaten.
Im Premium-Tarif gibt es keine Begrenzung für Chat-Nachrichten. Im Basic-Tarif ist die Anzahl der monatlichen Nachrichten begrenzt. Details finden Sie auf unserer Preisseite.
Ja. Sie können Chat-Verläufe als Text exportieren, z.B. um eine Zusammenfassung in Ihre Dokumentation zu übernehmen oder für Supervisionsunterlagen zu verwenden.
Ja. Psynex generiert Anträge nach den aktuellen KBV-Richtlinien und Anforderungen der Krankenkassen. Die Struktur und Formulierungen entsprechen den Vorgaben für Psychotherapie-Anträge. Dennoch empfehlen wir, jeden Antrag vor dem Einreichen zu prüfen, da sich Richtlinien ändern können und individuelle Anpassungen nötig sein könnten.
Die KI nutzt die Daten aus Ihren dokumentierten Sitzungen: Transkripte, Symptom-Ratings, ICD-10 Diagnosen, Therapiefortschritte und eingesetzte Interventionen. Je mehr Sitzungen Sie dokumentiert haben, desto fundierter kann die KI den Antrag formulieren.
Ja, alle generierten Texte sind vollständig editierbar. Psynex erstellt einen Entwurf, den Sie nach Belieben anpassen, ergänzen oder umformulieren können. Der Editor unterstützt Sie dabei mit Formatierungsoptionen und der Möglichkeit, weitere KI-Vorschläge für einzelne Abschnitte zu generieren.
Sie können fertige Anträge als Word-Dokument (.docx) oder PDF exportieren. Das Word-Format eignet sich, wenn Sie nach dem Export noch Änderungen vornehmen möchten. Das PDF ist ideal für die direkte Einreichung bei der Krankenkasse.
Die KI erstellt einen vollständigen Antragsentwurf in der Regel innerhalb von 30-60 Sekunden. Die Gesamtzeit hängt davon ab, wie lange Sie für die Überprüfung und eventuelle Anpassungen benötigen – meist sind Sie in 10-15 Minuten fertig.
Ja. Die Antragsstellung funktioniert sowohl für gesetzlich Versicherte (Anträge an die Krankenkasse) als auch für Privatpatienten (Berichte für private Krankenversicherungen). Die Struktur der generierten Texte passt sich entsprechend an.
Psynex unterstützt auch die Erstellung des ausführlichen Berichts an den Gutachter, der bei Langzeittherapie-Anträgen erforderlich ist. Die KI strukturiert den Bericht nach den vorgegebenen Kategorien und füllt ihn mit Inhalten aus Ihren Sitzungen.
Ja, alle erstellten Anträge werden in Ihrem Account gespeichert und dem jeweiligen Patienten zugeordnet. Sie können jederzeit darauf zugreifen, sie bearbeiten oder als Vorlage für ähnliche Anträge nutzen.
Die OCR-Technologie von Psynex nutzt moderne KI-Modelle, die auch schwierige Handschriften zuverlässig erkennen. Die Erkennungsgenauigkeit liegt bei den meisten Handschriften über 90%. Bei sehr unleserlicher Schrift können einzelne Wörter unkorrekt erkannt werden – deshalb gibt es immer die Möglichkeit zur manuellen Korrektur.
Sie können Fotos in allen gängigen Formaten hochladen: JPEG, PNG, HEIC (iPhone). Auch PDFs mit gescannten Dokumenten werden unterstützt. Für beste Ergebnisse empfehlen wir gut belichtete Fotos mit ausreichend Kontrast.
Ja. Sie können mehrere Bilder hochladen und diese als zusammengehöriges Dokument speichern. Die OCR verarbeitet jede Seite einzeln und fügt den erkannten Text zusammen.
Sie haben die Wahl: Sie können das Original-Bild zusammen mit dem erkannten Text speichern oder nur den Text behalten. Das Original kann hilfreich sein, um bei Unklarheiten nachzuschauen.
Ja, sogar besser! Gedruckter Text wird mit noch höherer Genauigkeit erkannt als Handschrift. Sie können also auch Arztbriefe, Befunde oder andere gedruckte Dokumente digitalisieren.
Ja. Nach der Texterkennung können Sie den erkannten Text vollständig bearbeiten, korrigieren und ergänzen. Erst danach wird das Dokument gespeichert und ggf. einem Patienten zugeordnet.
Digitalisierte Notizen werden als Dokumente in Ihrem Psynex-Account gespeichert. Sie können sie einem Patienten zuordnen oder als allgemeine Notizen ablegen. Alle Daten sind verschlüsselt und auf deutschen Servern gespeichert.
Ja. Sobald eine Notiz digitalisiert und gespeichert ist, kann sie von anderen Psynex-Funktionen genutzt werden – z.B. im Kontext-Chat oder für die Antragsstellung. So werden auch ältere, handschriftliche Aufzeichnungen in Ihren digitalen Workflow integriert.
Noch Fragen?
Unser Support-Team hilft Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns oder testen Sie Psynex 14 Tage kostenlos.